Der Märstetter Kirchturm darf zu den ältesten und eindrücklichsten im Thurgau gezählt werden. Seit jeher prägt er das Dorfbild. Die Kirche St. Jakob war Etappenort am Pilgerweg von Konstanz nach Einsiedeln. Seit dem Mittelalter wird dieser als «Schwabenweg» bekannte Zubringer zum Jakobsweg benutzt.
Bemerkenswert sind neben dem wuchtigen Kirchturm vor allem die Fresken im Inneren der Kirche («Das Jüngste Gericht» von 1470). Dazu zeichnet seit 1808 die prachtvolle Sonnenuhr die Tageszeitspur.
Bereits ums Jahr 900 n.Chr. wird Adilgoz de Marstetin das Recht für eine Eigenkirche gewährt und 1155 wird in einer Urkunde des Kaisers Barbarossa eine "ecclesia" erwähnt.
Aufgebaut über dem historischen Chorraum besteigt der Besucher das ehemalige Läutstockwerk, dann die Uhrenkammer und erreicht schliesslich die Glockenstube mit dem klangvollen, fünfstimmigen Geläute. Darüber sitzt als markanter Abschluss die himmelwärtsstrebende Dachpyramide – zusammen mit dem Kirchenschiff ein schönes Bild baulich-harmonischer Einheit.
Wie ist ein solch erhabenes Bauwerk vor mehr als einem halben Jahrtausend entstanden?
Der erfahrene Dorfchronist Eugen Alder lädt Einwohnerinnen und Einwohner und alle an Geschichte interessierten Personen herzlich ein zur:
Der Männerchor Bussnang-Rothenhausen konnte im Jahr 2010 sein 150-jähriges Bestehen feiern, was er auch ausgiebig tat. Gleich an zwei Wochenenden fanden Chortreffen mit Wettgesang und Bewertung statt. Am Samstag und Sonntag, 4. und 5. September 2010 stellten sich insgesamt 52 Chöre, darunter auch zwei aus Märstetten (und der Umgebung) dem klangvollen Wettbewerb.
Vom 27.-29. August 2010 fand in der Märstetter Mehrzweckhalle «Weitsicht» die Gewerbeausstellung «GAM'10» statt. Nach Schätzungen der Organisatoren besuchten rund 4'000 Gäste die liebevoll gestaltete und sehr informative Messe.
Die Politische Gemeinde Märstetten war im Eingangsbereich mit einem eigenen Informationsstand vertreten, welcher ganz dem Standort-Marketing-Motto «Märstetten - einfach zum Anbeissen!» gewidmet war.
Bei der sogenannten «BTS plus» (Bezeichnung «plus» deshalb, weil zum gleichen Preis und bei gleicher Fahrzeit zusätzliche Interessen berücksichtigt werden können) soll die Bodensee-Thurtal-Strasse BTS im westlichsten Abschnitt von Weinfelden-Ost (statt via Boltshausen, Märstetten, Bonau durchs Thurtal) mittels einer kürzest möglichen Verbindungsvariante direkt zur Autobahn N7 bei Engwilen geführt werden. Diese Variante wird vom Gemeinderat Märstetten einstimmig unterstützt. Die Gründe erfahren Sie nachstehend:
Die Märstetter Strombezüger dürfen sich freuen: Zwar müssen - wie in der ganzen Schweiz - die Preise per 2011 minimal erhöht werden, um die Auswirkungen der Energiepreiserhöhung von 1.2 Rappen pro Kilowattstunde (kWh) sowie die Folgekosten der Strommarktliberalisierung von 0.77 Rp./kWh für die sogenannten Systemdienstleistungen auszugleichen. Statt um mögliche 1.97 Rappen wird der Tarif für Haushalte aber nur um durchschnittlich 1.09 Rappen pro Kilowattstunde erhöht. Auch die ohnehin sehr attraktiven Preise für Gewerbe und Industrie werden um lediglich 1.37 Rappen angehoben.