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Boltshausen: Zone 30 nimmt Gestalt an |
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Im Auftrag der Politischen Gemeinde Märstetten hat das auf Verkehrsplanungen spezialisierte Büro Widmer aus Frauenfeld die Situation in Boltshausen und Ottoberg geprüft, Messungen durchgeführt und Konzepte erarbeitet. Da sich im Rahmen dieser Voruntersuchungen gezeigt hat, dass zur Durchsetzung des Projekts "Zone 30" vermutlich bauliche Massnahmen nötig sein werden, lud der zuständige Gemeinderat Franz Meier am 2. Dezember 2010 alle Anwohner zu einem Ortstermin ein.
Trotz windigem und sehr winterlichen Wetter fanden sich aus nahezu allen Boltshauser Familien Vertreterinnen oder Vertreter am Treffpunkt ein. Nach einer kurzen Begrüssung durch GR Franz Meier erläuterte der zuständige Fachplaner den Anwesenden das Projekt und die vorgesehenen Massnahmen. Im Verlauf des Gesprächs zeigte sich, dass die Betroffenen mit Begeisterung und sehr aktiv mithelfen möchten, ein möglichst gutes und wirkungsvolles Projekt zu erarbeiten, welches inbesondere auch die Anliegen der aktiven Landwirte mit berücksichtigt.
Anstelle von sogenannten "Berliner Kissen" (darunter versteht der Fachmann einige Meter lange Aufbauten auf dem bestehenden Belag), welche die Geschwindigkeit auf max. 30 km/h bremsen sollten, entschied man sich im gegenseitigen Gespräch für abwechselnde Spurverengungen von links und rechts. Diese erzielen die gleiche Wirkung, verhindern aber das überwünschte und unangenehme Rumpeln beim Überfahren mit ungefederten Agrarfahrzeugen.
Zusätzlich soll im Bereich des Dorfbrunnens die breite Stelle eingeengt und die Fahrbahn etwas gegen Osten verschoben werden, was auch der besseren Übersicht dient. Zusätzliche Massnahmen sind im Bereich der Trafostation geplant. Das Büro Widmer wird nun eine korrigierte Variante ausarbeiten, welche möglichst alle Anliegen der Anwohner aufnimmt.
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48h-Wetter


Vor über einem Jahr hatten sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Gemeindeversammlung überraschend deutlich bei nur einzelnen Gegenstimmen für eine massvolle, aber flächendeckende Einführung von Tempo 30 in Wohnzonen ausgesprochen. Besonders deutlich forderten die Einwohner von Boltshausen eine rasche Umsetzung. Seit in Weinfelden die kurze Verbindung zwischen der Bachtobelstrasse und der Frauenfelderstrasse talwärts nicht mehr befahren werden darf, hat im Weiler Boltshausen der Verkehr aus dem Kemmental und aus Ottoberg massiv zugenommen. Unvernünftige Autofahrer passieren den Dorfkern mit teilweise völlig unangepasster Geschwindigkeit und ohne Rücksicht auf Kinder oder Spaziergänger zu nehmen.



